Formular-Design - Best Practice
Hinweis: Die Inhalte dieser Seite wurden mit Unterstützung von KI erstellt.
Die Gestaltung von Antragsformularen hat einen direkten Einfluss auf die Benutzerfreundlichkeit und die Abbruchquote.
Die folgenden Grundsätze sollen sicherstellen, dass Formulare für Antragsteller*innen möglichst einfach und klar auszufüllen sind.
Grundprinzipien
Nur notwendige Datenfelder abfragen
Jedes zusätzliche Datenfeld erhöht die Abbruchwahrscheinlichkeit.Klare Feldbezeichnungen verwenden
Labels müssen eindeutig und verständlich sein.Logische Reihenfolge einhalten
Zuerst persönliche Daten, dann Kontaktdaten, danach studien- oder stipendienbezogene Informationen.Ausfüllhilfe bereitstellen
Bei komplexen Datenfeldern (z. B. IBAN, Matrikelnummer, Auslandsaufenthalte) kurze Ausfüllhilfen formulieren, die den Antragsteller*innen das richtige Befüllen erleichtern.Einfache Sprache verwenden
Fachjargon vermeiden. Immer klare, allgemein verständliche Begriffe wählen.Vorauswahl / Standardwerte nutzen
Wo sinnvoll (z. B. Land = Österreich, wenn die Mehrzahl der Antragsteller*innen dort wohnt).Daten in kleine Schritte zerlegen
Statt eines Freitextfelds „Adresse“: Datenfelder für Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort.Verpflichtende Datengruppen zuerst
Diese gehören im Formular nach oben, damit Antragsteller*innen sofort sehen, was unbedingt auszufüllen ist.Optionale Datengruppen nach den verpflichtenden
Optionale Inhalte (z. B. zusätzliche Qualifikationen, optionale Dokumente) sollen später im Formular erscheinen.Datengruppen-Struktur regelmäßig überprüfen
Prüfen, ob die Aufteilung der Datengruppen noch sinnvoll ist. Kleinere, inhaltlich eng zusammenhängende Datengruppen (z. B. Person und Adresse) sollten zusammengeführt werden, wenn dadurch die Übersichtlichkeit steigt und das Ausfüllen erleichtert wird.Datenfelder in Datengruppen kritisch prüfen
Regelmäßig kontrollieren, ob alle Datenfelder in einer Datengruppe sinnvoll sind. Nicht mehr benötigte Felder müssen entfernt werden und dürfen nicht einfach per Rechteset versteckt werden. Solche „versteckten“ Felder führen langfristig zu Fehlern, unnötigem Supportaufwand und unklaren Regeln.Uploads korrekt anlegen
Für allgemeine Uploads immer die Formular-Upload-Funktion verwenden. Das System erstellt dabei automatisch eine eigene Datengruppe am Ende des Formulars. Eine Datengruppe „notwendige Uploads“ als 1-1 Datengruppe zur Simulation von Formular-Uploads ist nicht empfohlen und führt zu unnötiger Komplexität.Keine Readonly-Datenfelder verwenden
Readonly-Datenfelder irritieren Antragsteller*innen. Statische Informationen zur Antragsrunde sollen stattdessen als Formulareigenschaften definiert werden.
Checkliste für Formular-Design
Gehen Sie diese Liste durch, bevor ein Formular veröffentlicht wird:
[ ] Enthält das Formular nur notwendige Datenfelder?
[ ] Sind die Feldbezeichnungen klar, eindeutig und verständlich?
[ ] Ist die Reihenfolge der Felder logisch aufgebaut (z. B. persönliche Daten → Kontaktdaten → studienbezogene Informationen)?
[ ] Sind bei komplexen Datenfeldern passende Ausfüllhilfen vorhanden?
[ ] Wird einfache, allgemein verständliche Sprache verwendet (kein Fachjargon)?
[ ] Sind sinnvolle Standardwerte gesetzt (z. B. Land = Österreich)?
[ ] Sind zusammengesetzte Angaben (z. B. Adresse) in einzelne Datenfelder zerlegt?
[ ] Stehen die verpflichtenden Datengruppen am Anfang des Formulars?
[ ] Sind optionale Datengruppen klar von verpflichtenden getrennt?
[ ] Ist die Struktur der Datengruppen sinnvoll (z. B. Person + Adresse zusammengefasst, falls praktikabel)?
[ ] Sind alle Datenfelder in Datengruppen sinnvoll und aktuell – keine veralteten oder nur per Rechteset versteckten Felder vorhanden?
[ ] Sind Uploads korrekt über die Formular-Upload-Funktion angelegt (keine Simulation über eigene Datengruppen)?
[ ] Sind keine Readonly-Datenfelder im Formular vorhanden und wurden statische Informationen stattdessen als Formulareigenschaften definiert?